NDEM F/M am 20.09.20225

Erika Muhsik • 24. September 2025

Norddeutsche Einzelmeisterschaften der Frauen und Männer in Bremen

Es starteten über 100 Judoka aus 25 Vereinen aus den Bundesländern Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein bei den Norddeutschen Einzelmeisterschaften der Männer und Frauen. Qualifizieren mussten sich alle über die eigenen Landesmeisterschaften. 

Von der Judo Gemeinschaft Uelzen reisten daher mit ihren Betreuern Rolf und Erika Muhsik mit Emelie, Sophie und Luke Wagner, sowie Saskia Ewert und Leon Bohnenkamp an. 
Ziel war es mindestens die Bronzemedaille zu erkämpfen, um die Startberechtigung zu den Deutschen Einzelmeisterschaften in Duisburg im Oktober zu erreichen. 

Dies ist als Jüngste im Feld -70 kg (noch 16-jährig) Emelie Wagner gelungen. Sie hat bereits in diesem Jahr eine Bronzemedaille bei den Deutschen U18 errungen und einen respektablen 7. Platz in der U21erkämpft. 
In ihrer ersten Begegnung musste sie bis in die Verlängerung gehen. Emma Praed aus Visbek verlangte ihr alles ab. Schließlich gewann Emelie im Bodenkampf mit einem Dreißig-Sekunden-Haltegriff. Mit der sechs Jahre älteren Kämpferin Böttcher aus Stade musste sie nach vier Minuten Kampfzeit auch wieder in die Verlängerung, da niemand eine Wertung auf der Tafel hatte. Die sehr aktive und quirlige Kämpferin konnte schließlich im Bodenkampf Emelie festhalten. In der Trostrunde ließ Emelie dann nichts mehr anbrennen. Gegen Pia Wallukat aus Bremen war die Uelzenerin sofort wieder aktiv und griff immer wieder mit verschiedenen Techniken an. Letztendlich sicherte sich Emelie die Bronzemedaille mit einem Streckhebel.

Sophie Wagner -63 kg (13TN) hatte leider Lospech. Sie musste im ersten Fight gegen die Landesvizemeisterin 2025 Julia Klinkebiel (VFL Grasdorf) antreten. Sie passte im Bodenkampf leider einmal nicht auf und rutschte in einen Haltegriff, aus dem es kein Entrinnen kam. In der Trostrunde konnte sie nach einigen Sekunden die Hamburger Meisterin Kalbe aus Harsksheide mit einer Kontertechnik besiegen. Im zweiten Kampf in der Trostrunde wartete die doppelt so alte und international erfolgreiche Sportlerin Claire Seider auf sie. Seidel verlor zuvor gegen Garland, eine Bundeskaderathletin aus Nienhagen. Wie schon bei den Niedersachsenmeisterschaften verlor sie gegen die Erfahrenere nach Punkten. Aber dieses Mal benötigte die Kämpferin aus Braunschweig die volle Kampfzeit, denn Sophie startete stark und griff immer wieder an. Damit belegte Sophie einen respektablen 7. Platz unter sehr starker Konkurrenz. 

Saskia Ewert (-78kg, 8 TN) verlor ihren ersten Kampf gegen die Norddt.-Vizemeisterin von 2023 Klett aus Elmshorn durch eine Kontertechnik. Nachdem sie einen Kampf in der Trostrunde vorzeitig gewann, scheiterte sie um Platz drei gegen die amtierende Landesmeisterin Matthias aus Hannover mit einem Haltegriff. Ihr bleibt damit ein respektabler Platz 5! 

Den 5. Platz erkämpfte sich auch als jüngster und unerfahrener Judoka auf Norddeutscher Ebene – 66 kg (12 TN) Leon Bohnenkamp. Zaremba-Köbbel aus Pinneberg schickte ihn in die Trostrunde mit zwei Wertungen. Dort gewann Leon mit einer vorzeitigen Kontertechnik gegen einen Judoka aus Isenbüttel. Dem Kampf um Platz drei musste er leider vorzeitig abgeben gegen den DAN-Träger Jackowjak aus Bremen. 

Der Bronzemedaille Gewinner vom Vorjahr und DAN-Träger Silas Nielsen schickte gleich im ersten Kampf Luke Wagner -90 kg (12TN) in die Trostrunde. Dort traf Luke dann auf den späteren Drittplatzierten Georgy Yakhnin aus Hamburg. Der Teilnehmer der diesjährigen U18 Europameisterschaft konnte nach einer sensationellen Führung von Luke mit der kleinsten Wertung, dennoch mit einer Kontertechnik gewinnen. So gewann Luke, auch gerade mal 18 Jahre alt, trotz allem viele wertvolle Erfahrungen.   

Die anwesenden Trainer/Betreuer Rolf und Erika Muhsik waren mit den Leistungen ihrer Schützlingen sehr zufrieden, denn Norddeutsche Meisterschaften sind schon eine andere Liga! 
    

V.l.n.r.:  Luke Wagner, Sophie Wagner, Saskia Ewert, Emelie Wagner und Leon Bohnenkamp

Emelie Wagner (2. von rechts) - 3. Platz

von Erika Muhsik • 5. Oktober 2026
Bezirkseinzelmeisterschaften U13 und Bezirksturnier U11, U15 und U18 in Lüneburg
von Erika Muhsik • 24. September 2026
26. Offenes Garbsener Teufel-Turnier
von Erika Muhsik • 24. September 2026
Kreis-Training und Kreis-Randori in Oldenstadt
von Erika Muhsik • 10. Juli 2026
Gürtelprüfung in Oldenstadt
von Erika Muhsik • 17. Juni 2026
Tora-Cup 2026 U7 und U10 in Nienhagen
von Erika Muhsik • 3. Juni 2026
Bezirkseinzelmeisterschaften und Bezirksturnier in Horneburg
26. April 2026
Auch in diesem Jahr fand das Eltern-Kind-Training wie gewohnt in der heimischen Halle in Oldenstadt statt. Alle - auch die Eltern - hatten Spaß dabei, wie man aus den folgenden Impressionen entnehmen kann:
von Erika Muhsik • 20. März 2026
Drei Meisterschaften und Turniere für den Nachwuchs bietet der Bezirksfachverband Judo Lüneburg/Stade in diesem Jahr an. Beim ersten Event dieser Art war der KS Lüneburg Ausrichter. Es wurde eine Mammutveranstaltung, denn es beteiligten sich über 230 Judoka aus 27 Vereinen. Das Bezirksturnier begann nach dem Wiegen mit der U13-U15 und U18 auf drei Matten. Anschließend durfte die U11 um den Titel des Bezirksmeisters antreten. Die Konkurrenz war groß, das spürte auch die Judo Gemeinschaft Uelzen. Als einziger Kreisverein nahm die JG mit insgesamt 12 Judoka in allen Altersklassen teil. Alle konnten eine Medaille gewinnen, eine Goldmedaille war dieses Mal unter großer Konkurrenz aber nicht dabei. Alle zeigten Kampfgeist, fighteten immer wieder mit verschiedenen Würfen, in verschiedenen Auslagen an. Mit viel Bewegungsgefühl und offensiven Kampfstil wurde rechts und links angegriffen. Auch konnten die Uelzener Judoka zahlreiche Kämpfe vorzeitig beenden. Die anwesenden Trainer Rolf und Erika Muhsik waren mit den Leistungen ihrer Schützlinge nach einem sehr langen Tag äußerst zufrieden. Ergebnisse Bezirksturnier U13-U15-U18 U13: Zweiter Platz: Viktoria Dosmakanov (41 kg) Dritter Platz: Elion Bajrami (33kg), Safiia Aminova (34kg), Mark Leon Hövermann (51kg) U15: Zweiter Platz: Cataleya Petrotschenko (36kg) Dritter Platz: Nic Hartwig (52kg) U18: Dritter Platz: Leon Schimanski (50kg) Ergebnisse Bezirkseinzelmeisterschaft U11 U11: Zweiter Platz: Artjom Kirst (36kg), Charlotte Bertling (27kg), Luesa Bajrami (30kg), Sofia Stürzebecher (34kg). Dritter Platz: Joshua Brand (42kg)
von Erika Muhsik • 4. März 2026
Erneut war der VfL Suderburg Ausrichter für den Judonachwuchs auf Kreisebene. Eingeladen hatte der 1. Vorsitzende im Namen des Kreis Fachverbandes Judo Ostheide Rolf Muhsik von der Judo Gemeinschaft Uelzen. Gleichzeitig war er auch Trainer und Verantwortlich an dem Tag für den Ablauf des Turniers auf der Matte. Aktiv unterstützt wurde er an dem Tag von den erfolgreichen Kämpferinnen Sophie Wagner und Finja Püffel von der JG. Mit dem 2. Training in diesem Jahr auf Kreisebene sollen die Nachwuchssportler auf den Wettkampf im Jahr 2026 eingestellt werden, der im März mit einem Turnier auf Bezirksebene in Lüneburg beginnt. Erfreulicherweise waren 40 Judo Kids mit ihren Trainern erschienen. Auf den Weg nach Suderburg machten sich außer dem Ausrichter vom VfL die JG Uelzen und der TuS Ebstorf. Eine 90-minütige Trainingseinheit stand zum Warmwerden auf dem Programm. Spielerisch und mit turnerischen Elementen waren alle begeistert dabei. Anschließend zeigte Muhsik verschiedene Eindrehtechniken z.B. zum Hüftwurf-Außensichel und Schulterwurf. Es wurden wieder rechts und links geübt. Anschließend auf Schnelligkeit. In der Pause wurden die Wettkampflisten erstellt. Die Judoka wurden in Vierer- oder Fünfergruppen gewichtsnah zusammengestellt. Dann trat jeder gegen jeden an. Keine richtigen Kampfrichter, sondern Bewerter mit eigener Wettkampferfahrung standen den Kämpfenden dann zur Bewertung zur Seite. Bewertet wurden in vier Minuten Kampfzeit technische Vielfalt, Korrektheit, werfen rechts und links, große u. kleine Techniken, sowie Kombinationen und Kontertechniken. Ein Offensiver Kampfstil wobei Körperhaltung, Grifftechnik und Hüftarbeit im Vordergrund stehen. Mut, Angriffsfreude hohes Tempo spielen dabei eine Rolle. Nach Auszählung der Punkte wurden diese auf die Urkunde eingetragen. Stolz nahmen alle nach einem Ereignisreichen Tag ihre Urkunde, die von dem JG Mitglied Cataleya Petrotschenko entworfen wurde, entgegen. Stolz waren aber nicht nur die anwesenden Trainer, sondern auch alle Eltern das ihre Kinder das volle Programm durchgehalten haben.
von Erika Muhsik • 19. Februar 2026
Am Wochenende war die Judo Gemeinschaft Uelzen am Samstag und Sonntag aktiv unterwegs. Während sechs Judoka der Einladung der Landestrainerin Andreas Goslar nach Hannover folgten, kämpfte die U21 weiblich bei den Norddeutschen um die Qualifikation zu den Deutschen Einzelmeisterschaften im März in Potsdam. Das Judo Nachwuchstraining wird in Niedersachsen seit vielen Jahren mehrmals im Jahr in verschiedenen Regionen angeboten. NJV-Jugendtrainerin Andreas Goslar und ihr Trainingsteam waren dieses Mal in Hannover auf der Matte aktiv. Über 110 Nachwuchsjudoka aus ganz Niedersachsen den Weg. Es starteten krankheitsbedingt nur fünf Judoka von der Judo Gemeinschaft Uelzen und ein Mädchen vom TuS Ebstorf in Begleitung der Heimtrainer Rolf und Erika Muhsik von der JG. Spielerisch wird sich immer in einer Trainingseinheit (2 Std.) aufgewärmt. Nach turnerischen Elementen folgten Schrittfolgen, und Griffaufbau zur Wurftechnik, wie zum Schulterwurf. Das sollten die Kids bei anschließenden Standkämpfen (Randoris) auch gleich umsetzen. Nach der Pause wurde in der zweiten Trainingseinheit der sogenannte Tölzer-Umdreher geübt. Es ist eine bekannte und effektive Judo-Bodentechnik, die besonders als Übergang vom Stand zum Boden oder gegen einen Gegner in der Bankposition eingesetzt wird. Sie wurde maßgeblich durch den deutschen Schwergewichts-Judoka Andreas Tölzer bekannt. Beim Üben stellte sich heraus das es gar nicht so einfach ist verschiedene Dinge dabei zu beachten. Anschließend fanden sechs Boden-Randoris (Übungskämpfe) je drei Minuten statt. Immer mit anderen Partnern, die Auswahl war ja groß genug. Alle Judoka waren danach ausgepowert, aber glücklich so einen anstrengenden Lehrgang absolviert zu haben. Nun heißt es die gelernten Techniken im Verein weiterzuentwickeln. Am Sonntag ging es bei den Norddeutschen richtig zur Sache, schließlich stand die die Fahrkarte zu den Deutschen im Mittelpunkt. Die Gewichtsklassen waren nicht so voll besetzt, aber die Teilnehmerinnen hatten es in sich. Von der Judo Gemeinschaft Uelzen hatte sich Sophie Wagner (63kg) als Niedersachsenmeisterin qualifiziert. Aufgrund der sehr guten Leistungen/Erfolge wurde Emelie Wagner (70kg) direkt ohne Qualifikation vom Niedersächsischem Judoverband zu den Norddeutschen gesetzt. Dort stand sie nach einem Freilos gleich im Halbfinale. Die Bundeskaderathletin aus Nienhagen Marley Garland, erfolgreich auch international unterwegs, war an dem Tag von Emelie nicht zu schlagen. Emelie griff immer wieder aktiv an und drängte Garland in die Defensive. Erst in der Verlängerung nach vier Minuten Kampfzeit machte die Uelzenerin einen Fehler den Garland für sich im Bodenkampf ausnutzte. In der Trostrunde ließ Emelie dann aber nichts mehr anbrennen und besiegte die sonst sehr stark kämpferische Praed aus Oldenburg in der ersten Minute mit Uchi-Mata (Schenkelwurf) vorzeitig. Die Fahrkarte nach Potsdam war dann mit dem 3. Platz und Bronze geschafft. Im Auftaktkampf stand Sophie Wagner gleich der Hamburger Meisterin, und zwei Jahre älteren Greta Eckmann, gegenüber. Sophie attackierte wiederholt mit ihrem Spezialwurf Uchi-Mata. Konnte sich aber in den vier Minuten Kampfzeit nicht erfolgreich durchsetzen. Durch einen Patzer rutschte sie in einen Haltegriff, aus dem sie sich nicht befreien konnte. Nun ging es in der Trostrunde weiter. Dort wartete Julia Klingebiel, VFL Grasdorf (5. Platz DEM U18), die auch von Greta Eckmann in die Trostrunde geschickt wurde, auf sie. An dem Tag kam Sophie mit dem sehr aktiven, und dem aggressiven Kampfstil ihrer Gegnerin nicht zurecht. Durch eine Unachtsamkeit im Bodenkampf verlor sie mit einem Haltegriff. Die erst 17jährige Uelzenerin zeigte alles in allem eine sehr gute kämpferische Leistung in der U21.